Pleiten, Pech und Pannen

Obernburg siegt in Mörfelden

Wie jedes Jahr begrüßten die Mörfelder Frauen am Kerbewochenende die bislang ungeschlagenen Spielerinnen der Kegelfreunde Obernburg. Dass nur eine Topleistung den Sieg bringen konnte, war jeder Spielerin bewusst.

Trainer Alfred Albutat schickte im Starttrio Sabrina Jäger, Jennifer Blickle und Stefanie Lerner auf die Bahnen. Die ersten 50 Wurf noch gut überstanden, stellten sich auf der zweiten Bahn technische Probleme am Kugelrücklauf der beiden vorderen Geläufe ein, was die Schiedsrichterin Bianca Blickle-Suckow dazu zwang, das Spiel auf den verbleibenden vier Bahnen fortführen zu lassen. Die Spielerinnen von Bahn 3 bis 6 beendeten ihr Spiel dabei wie gewohnt. Jennifer Blickle erzielte gute 436 Kegel und Stefanie Lerner erneut starke 460 Kegel. Sabrina Jäger und ihre Gegnerin mussten ihre zweite Bahn unter den besonderen Umständen erneut starten. Der Zähler blieb bei mageren 405 Kegel stehen, was mit Sicherheit der stressigen Situation zu schulden war. 

Das nächste Duo, Christina Williamson und Samantha Weichwald, hatten somit eine Differenz von 43 Kegel weg zu machen. Christina Williamson hatte sichtlich Probleme mit Bahn 3 und 4, die sie noch nie im Wettkampf bespielt hatte. Ihr Zähler blieb bei ausbaufähigen 414 Kegel stehen. Samantha Weichwald konnte sich mit einer guten zweiten Bahn dagegen starke 459 Kegel erspielen. 

Der Abstand zu den Obernburgerinnen wurde leider dennoch größer, sodass Kristin Koch am Schluss gegen ihre Gegnerin ganze 57 Kegel alleine gut zu machen hatte. Das war natürlich trotz einer spitzen Leistung mit 472 Kegel als Tagesbeste eine nahezu unmögliche Aufgabe.

Das Spiel endete 2646:2678 Kegel für die Frauen aus Obernburg. Ein bitteres Ergebnis, denn die Leistung der Gegnerinnen war definitiv schlagbar.

Am nächsten Wochenende steht erneut ein Heimspiel an, die Kegelfreundinnen aus Frammersbach werden versuchen ihre ersten Punkte in Mörfelden zu ergattern, was die Mörfelderinnen natürlich zu verhindern versuchen werden.


Am vierten Spieltag der aktuellen Saison begrüßte die zweite Mannschaft des KSC73 Mörfelden die Damen des SC/KC Bensheim. Aufgrund des Bahndefektes im Spielverlauf der ersten Mannschaft musste man die Partie über vier Bahnen austragen. Daher bildeten Nicole Lorenz und Lisa-Marie Friedrich das heutige Startpaar. Nicole Lorenz spielte wie immer souverän auf und erzielte stolze 470 Kegel und damit direkt zu Beginn den Tagesbestwert der Partie. Aber auch Lisa-Marie Friedrich kam mit den neuen Begebenheiten gut zurecht. Ihr Zähler blieb bei 410 Kegel stehen. Damit konnte das erste Plus von 102 Kegel für den Klub verbucht werden. Als nächstes standen Laureen Becker und Bianca Blickle-Suckow in den Startlöchern. Laureen Becker beendete ihr ausgeglichenes Spiel mit guten 405 Kegel, Bianca Suckow-Blickle daneben mit soliden 392 Kegel. Durch die Auswechslung auf gegnerischer Seite konnte der Vorsprung auf weitere 108 Kegel ausgebaut werden.

Für Cornelia Cezanne und Manuela Horst hieß es nun das Schiff in den sicheren Hafen zu bringen. Cornelia Cezanne musste sich mit den neuen Begebenheiten erst vertraut machen. Ihr Zähler blieb dennoch bei sehr guten 421 Kegel stehen. Die von Rückenproblemen geplagte Manuela Horst erkämpfte sich zur gleichen Zeit auf tolle 451 Kegel. Die Partie endete mit 2549:2454 und damit zugunsten der Mörfelderinnen. Nächstes Wochenende wollen die Spielerinnen an diesen Erfolg anknüpfen und die Punkte auch gegen Kelsterbach verteidigen. 

 

Am Kerbesonntag empfing die dritte Mannschaft des KSC73 Mörfelden die Frauen der TSG Bürgel auf heimischen Bahnen in der Keglerklause. Nach zwei Niederlagen in Folge sollten heute die ersten zwei Punkte zu Hause eingefahren werden.

Das Startpaar, Kerstin Friedrich und Michelle Geiß, erwischten jedoch beide einen rabenschwarzen Sonntag. Sie fanden leider zu keiner Zeit ihren Rhythmus und verließen die Bahnen mit dürftigen 334 und 338 Kegel. Diese Schwächen wurden auf gegnerischer Seite natürlich umgehend genutzt, sodass das Spiel mit 123 Kegel Rückstand an Ina Kuschmierz und Petra Dörfer übergeben wurde. Diese versuchten zwar das Blatt zu wenden, konnten gegen ihre Gegenspielerinnen aber ebenfalls keine Kegel gutmachen. Ina Kuschmierz erspielte sich Dank eines hervorragenden Spiels in die Vollen (305 Kegel) ein Gesamtergebnis von 398 Kegel. Petra Dörfer überzeugte dagegen in die Abräumer (120 Kegel) und erkämpfte sich auf solide 379 Kegel. Das Spiel endete 1449:1612 Kegel. Somit gehen die Punkte nach Bürgel, welche in der Keglerklause Mannschaftsbestleistung erzielten. Der Unterbau des KSC73 hoffen auf die Punkte am nächsten Wochenende, welche in der heimischen Keglerklause gegen die SG Stockstadt-Biebesheim erspielt werden können.

 

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